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perspective d’ensemble

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Der Neubau steht als grosser monolithischer Körper in zweiter Reihe hinter dem ehemaligen Kasinogebäude. Das Kasinogebäude, in umittelbarer Umgebung des Funkturmes, wird als Bürogebäude umgenutzt. Um einen hochwertigen und grosszügigen Aussenraum zu generieren, wird der Neubau als eigenständiges Element hinter das Kasino eingefügt. Die Positionierung des Neubaus ist bedingt durch den natürlichen Geländeverlauf, welcher einem Höhenunterschied von einem Stockwerk auf der Gesamttiefe des Geländes entspricht. Das Terrain wird durch einen Laubmischwald nach Norden hin klar abgegrenzt. Der Neubau gliedert sich parallel zum Kasinogebäude und den Höhenlinien, ins Terrain und ist bereits von der Form ein Übergang vom Urbanen zur Natur. Die freie kantige Form ankert wie ein Steinbrocken auf Petrisberg. Der einstige Eingang zum Kasino kann noch immer als getrennter Eingang zu einer oder mehreren Einheiten benutzt werden. Eine klare Trennung zwischen Fussgängern und Autos ermöglicht eine gute Erschliessung beider Funktionen. Ein fliessender Aussenraum verknüpft das Parking, zugänglich zwischen dem Kasinogebäude und dem Funkturm, mit der Piazza und schafft so ein polyvalentes Ambiente mit kurzen und bequemen Wegen. Die Anknüpfung des Geländes an das urbane Geschehen vom Petrisberg erfolgt diagonal über eine grosszügige Treppenanlage. Der Eingang zum Kasino und zum Neubau erfolgt also zwischen beiden Gebäuden, dies ermöglicht eine optimale Erschliessung beider Gebäude und das Enstehen einer Piazza. Das Kasinogebäude wird durch subtile Eingriffe, welche den Kasernenarchetyp respektieren, zum flexiblen Bürobau umgenutzt. Das Anbringen eines Wärmedämmverbundsystems als energiebewusste Geste, lässt die Betonumrahmungen verschwinden. Die Fenster wirken dadurch und durch das Anbringen einer anthrazitenMetallumrahmung als tiefe Löcher und vermitteln dem Gebäude eine Tiefe. Die Kasinofassade weist so eine Plastizität auf die sie bis jetzt nicht hatte. Fenster im EG und einstigen UG werden bis zum Boden heruntergezogen um einen direkten Ausgang nach aussen zu ermöglichen und bessere Proportionen zu erzielen. Ein asymmetrisches Dach ist eine Interpretation der Dachlandschaft von Trier und bricht mit der sehr strengen Sprache des Kasernentypus ab, ohne das Gebäude zu entfremden. Das asymmetrische Dach verleiht dem ansonsten starren Kasinobaukörper eine Identität die mit dem Neubau harmoniert. Die dunklen mit grossen rauhen Betonplatten bekleideten Fassaden stehen im Kontrats zur Glätte und ’cleaness’ der Kaserne, dies verleiht dem gesamten Areal einen besonderen Reiz. Die Grundhaltung im Umgang mit der Kaserne ist die bestehende Struktur komplett zu erhalten, der einzige Eingriff besteht in einem Entfernen des auskragenden Kellergeschosses, um einen klaren definierten Körper zu schaffen und aktuelle Kellerflächen als Büroflächen zu definieren.

Participants au concours: Birk und Heilmeyer Architekten BDA - Christian Bauer & associés architectes - Johannes Götz Architekt - Tatiana Fabeck Architecte

2008: concours international - 1er prix sur 4 participants

phase: autorisation

Lieu: Trier/Petrisberg (D)
Programme: Mehrfachbeauftragung zur Sanierung und ergänzenden Neubebauung des ehemaliges Kasinogebäudes im Wissenschaftspark Trier Petrisberg
Surface: 5700 m2
Maître d’ouvrage: EGP Entwicklungsgesellschaft Petrisberg GmbH

Dernière mise à jour 28.04.2009 / © 2006 Tatiana Fabeck / Design by Bizart