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Die Redoute Die Redoute wird als Empfangsgebäude umgenutzt. Die Redoute wird durch subtile Eingriffe, welche den Archetyp respektieren, zum Empfangsgebäude. Die Fenster werden nicht als historische Sprossenfenster ausgebildet, sondern als feine zeitgenössische Stahlrahmenfenster. Einige größere Öffnungen werden als großformatige Fensterkasten vor die Fassade gestellt. Die Grundhaltung im Umgang mit der Redoute besteht darin, die bestehende Struktur komplett zu erhalten. Der einzige Eingriff besteht in einem Herausnehmen einiger Deckenflächen zwischen den Betonunterzügen. Gläserne Böden ermöglichen hier Sichtbezüge zwischen den Geschossen. Die tragende Wand im Erdgeschoss wird zu den notwendigen Pfeilern aufgemacht um im Erdgeschoss einen flexiblen fließenden Innenraum zu schaffen welcher in direkter Verbindung mit dem Kiosk, Bistro und dem Zugang zu der Lobby, dem Speisesaal und den Schlafbereichen der Jugendherberge führt. Diese Anordnung ermöglicht abends ein Schließen der Redoute mit alleinigem Zugang zu den Schlafbereichen durch die über zweigeschossige offene Lobby, Meeting Point.
Das Jugendwaldheim Das Jugendwaldheim organisiert sich entlang eines Betonrückgrads, an welches sich Holzvolumen, welche die Schlafbereiche beherbergen, anlehnen. Intime zwischenliegende Terrassen bieten Aufenthaltsräume für die Kleinen. Ein feine vertikale Holzlamellenfassade zieht sich als Aussenhaut über das gesamte Gebäude. Eine direkte Verbindung zwischen den drei Gebäuden wird über einen Tunnel ermöglicht, der vom Jugendwaldheim direkt in den über zwei Geschosse offenen Speisesaal mündet. Ein Lichthof bringt natürliches Licht bis in den Tunnel. Der Speisesaal liegt zentral für sämtliche Besucher und verfügt über eine herrliche Aussicht. Die Tagungsräume liegen in unmittelbarer Nähe nördlich vom Speisesaal.
Die Jugendherberge Der Kontakt mit dem Außenraum der Natur prägt den Entwurf. Die Flure entlang der Schlafbereiche der Jugendherberge werden durch offene Terrassenbereiche rhythmiert. Das Jugendwaldheim und die Jugendherberge bestehen aus einem Sockel aus Beton mit zwei Obergeschossen aus Holz. Komplett vorgefertigte Holzelemente stehen auf dem Betonsockel. Die feingliedrigen Fassaden in vertikaler Holzschalung harmonieren mit der Vertikalität der Baumstämme. Dies verleiht dem gesamten Areal einen besonderen Reiz. Participants: Hascher + Jehle mit Weidinger Landschaftsarchitekten (D) / WW+ architektur + management (L)- Tatiana Fabeck architecte - Enst und Partner Landschaftsarchitekten (D) / pbr Planungsbüro Rohling AG Architekten und Ingenieure - wbp Landschaftsarchitekten (D) / Christian Bauer & Associés Architectes (L) - HDK Dutt&Kist (D)
2009 2ème prix sur 6 participants - International Realisierungswettbewerb Jugendherberge und Jugendwaldheim in Schleiden-Vogelsang
Phase: Wettbewerb Lieu: Schleiden - Vogelsang (D) Programme: Realisierungswettbewerb Jugendherberge und Jugendwaldheim in Schleiden-Vogelsang Surface: Maître d’ouvrage: Standortentwicklungsgesellschaft Vogelsang en association momentanée avec WW+ architektur + management et Ernst und Partner Landschaftsarchitekten Dernière mise à jour 18.06.2010 / © 2006 Tatiana Fabeck / Design by Bizart |